Weihnachtsmarkt eröffnet

Manch einem erscheint es verrückt, einen Weihnachtsmarkt bereits zu Beginn des Novembers zu eröffnen. Allerdings gibt es durchaus schnicklige Dinge wie handgefertigte Adventskalender, die, wenn zu spät gekauft, Kinderaugen nicht mehr leuchten lassen, sondern erst im nächsten Jahr. Was also liegt näher, als den fraurieke-Weihnachtsmarkt schon vorher zu eröffnen?

Schließlich haben wir uns doch alle vorgenommen, die Weihnachtsgeschenke im nächsten Jahr eher zu kaufen, oder? Weihnachten kommt einfach immer so überraschend ;)

Weihnachtsmarkt in der Sophienstraße

Dieses Jahr standen wir wieder auf dem Umweltweihnachtsmarkt in der Sophienstraße, eine der wenigen erhaltenen Altstadtstraßen in der sog. „Spandauer Vorstadt“. Dort bieten an den vier Adventswochenenden jede Menge KunsthandwerkerInnen noch echte Produkte aus kleinen Manufakturen und Betrieben an, leider aber auch schon genügend Händler, die billigste Massen-Importware aus Asien als teures, italienisches Rindsleder verklopfen (Handschuhe, Portemonaies).

Das Wetter passte hervorragend zur Weihnachtsstimmung: Kälte und viel Schnee. Allerdings, so schien es uns, behielten viele Menschen wegen der Kälte lieber die Hände in den Taschen, als das Portemonaie zu zücken, um etwas zu kaufen :) Verständlich. Auch wir frierten trotz mehrerer Lagen Kleidung gewaltig, sobald die Sonne erst einmal verschwunden war. Nach 10 Stunden bei -9° am Samstag und nach 8 Stunden bei 0°, Schneefall und Wind war der Markt für uns am Sonntag abend beendet. Mit gutem Umsatz können wir uns nun um das sich aufgehäufte Weihnachtsgeschäft kümmern.

Wer den Weihnachtsmarkt in der Sophienstraße noch erleben will, ist eingeladen, die kommenden Adventswochenenden den Markt und vor allen Dingen Stand 15 zu besuchen, denn schließlich geht es noch illuster zu:

27./28. Dezember: Fräulein Herz
04./05. Dezember: Frau Rieke

11./12. Dezember: m.i
18./19. Dezember: Revoluzza

Trendmafia im Mai: So war’s

Gestern stand ich mit meinen Siebensachen auf meinem Indoor-Marktstand der Trendmafia im Mai im Berliener Brunnenviertel und angesichts des Mistwetters in der Hauptstadt mit Temperaturen unter 10°C war ich sehr froh, einen Indoorstand ergattert zu haben. Meine NachbarInnen: Haufenweise kreative, lustige Menschen mit jeder Menge richtig netten Ideen: Fidmi, mit Geldbörsen, in denen das Geld verschwindet :) – Mon Bibi, die mit der Stilepoche der 20er Jahre petits chapeaux und kleine Hüte herstellt oder der Zeichner mit seinen herrlich sarkastischen Führerdrucken, dessen Name mir leider nicht mehr in den Sinn kommt.


Me, Myself And I

Das Publikum: Der frühe Nachmittag lief besser als der späte, als die Sonne herauskam. Ab diesem Zeitpunkt verringerte sich das Laufpublikum beträchtlich, die Designer, Grafiker und Künstler standen mit sich selbst herum und lernten sich beim Chillen kennen, knüpften Kontakte. Von SchülerInnen, über StudentInnen, BerufseinsteigerInnen und Karrieristen und Großkopferten war alles an dem Tag dabei.

Allerdings saß bei den wenigsten das Geld locker: Es war mehr gucken als kaufen angesagt. Leider.

Immerhin: Die Standgebühr ist wieder drin, genügend Kärtchen wurden verteilt, eine Veranstaltung für die Werbetrommel.

Kommt zahlreich

Wer sich meine Produkte mal live und in Farbe ansehen möchte, der sollte morgen dringend auf den Designermarkt „Trendmafia“ im Berliner Brunnenviertel (U-Bhf. Bernauer Straße) kommen. Dort stehe ich aller Voraussicht nach von 12 bis 20 Uhr an meinem fraurieke.de-Stand und habe allerlei Schnickeldi mit :)